Beitrag 03.2017

Sportschipper - Beitrag des Bremer Yacht Clubs für die Ausgabe 3 / 2017

Wer – aus welchen Gründen auch immer – die satzungsmäßigen Ziele des Vereins durch seine eigene Arbeitsleistung nicht ausreichend unterstützen kann, soll dieses künftig noch stärker als bisher in monetärer Form ausgleichen: 20 € pro Stunde für nicht-geleisteten Arbeitsdienst beträgt ab 2017 die Ausgleichsabgabe. Dies wurde auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung am 9. Februar nach kontroverser Diskussion mehrheitlich so beschlossen. Bei derzeit 28 Stunden Jahressoll sind also maximal 560 € im Jahr fällig. Außerdem wurde ein Beschluss zur Sanierung des Niederganges gefasst, für den wir auf das Protokoll der Jahreshauptversammlung verweisen. Auf dieser Versammlung gab es auch eine Reihe von Ehrungen: Unser ehemaliger 1. Vorsitzender Prof. Dr. Stefan von Aufschnaiter wurde einstimmig zum Ehrenmitglied gewählt. Herzlichen Glückwunsch, lieber Stefan. Die goldene Ehrennadel für seine 40-jährige Mitgliedschaft konnte Uwe Kurk überreicht werden; Friedrich Düssmann erhält diese Nadel demnächst zugeschickt, ebenso wie Alexander Girzig und Erich Sziele die silberne Ehrennadel für 25-jährige Mitgliedschaft per Post erhalten sollen. Der C.H.-Poppe-Gedächtnispreis konnte in diesem Jahr an Dierk Peperkorn verliehen werden. Geehrt wurde seine 4638 sm lange mehrmonatige Reise zu den Kapverdischen Inseln und zurück: eine außergewöhnliche Reise, die die Kriterien für die Preisvergabe hervorragend erfüllte. Dierk selber hatte ja bereits auf einem der letzten Klönabende einen sehr eindrucksvollen Diavortrag über diese Reise gehalten. Im Rahmen der Laudatio wies Dr. Ulrich Welke jedoch eindringlich darauf hin, wie wichtig ein sorgfältig geführtes Logbuch ist: nicht nur gilt es vor Gericht als Beweismittel, die aus den Logbüchern der Seeleute dieser Welt gesammelten Daten dienen auch ganz erheblich der Wetter- und Klimaforschung. Für den Poppe-Preis haben Malte Preperski und Dr. Ulrich Welke zusammen mit Werner Landwehr und Harm Müller-Röhlck das Punktesystem etwas entschlackt; Grundlage für die Preisvergabe soll aber auch weiterhin das Logbuch sein. Die vier hoffen, so den Preis wieder attraktiver zu machen. Damit war Malte allerdings noch lange nicht fertig, denn er lobte auch die gute Beteiligung beim Absegeln im letzten Herbst. Den ersten Preis erhielt Wolfgang Tschischka mit seiner „Seeziege“, der zweite Preis ging an Bernhard Preperski mit „Northern Joy“. Wie Malte berichtete, führte der Känguru-Start in der Tat zu einem packenden Finish, da die Teilnehmer nahezu zeitgleich in Bremerhaven ankamen. Schließlich gibt es auch im Vorstand einige Veränderungen: das irgendwie undankbare Amt des Hallenwartes (das ist der, der es keinem so richtig recht machen kann) wird künftig von Bernhard Preperski bekleidet. Der Aufnahmeausschuss wird ab jetzt durch Uwe Kurk ergänzt, neuer Kassenprüfer ist Hartmut Tapper. Und die Sportschipperberichte wird demnächst Erhard Muschinski schreiben, der zum neuen Schriftführer gewählt wurde. Ihnen allen wünschen wir ein glückliches Händchen bei der Amtsführung. Zum Schluss noch der Hinweis auf den nächsten Klönabend am Donnerstag, 2. März um 19:00 Uhr im Restaurant „Zum Kuhhirten“.

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Klönabend

Unser Klönabend wird bis auf weiteres eingestellt. >>

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